Was Paläo Ernährung mit Stressbewältigung zu tun hat

Ich bin immer auf der Suche nach ergänzenden Methoden und Erkenntnissen, die mein Leben und meine Angebote bereichern und damit auch meine Klienten weiterbringen.

Wer sich mit Stressbewältigung und Burnout Themen auseinandersetzt wird irgendwann nicht umhin kommen, vor dem Hintergrund einer ganzheitlichen Betrachtung auch einen Blick auf die Ernährung zu richten.

So auch bei mir der Fall. Paläo Ernährung war mir in Teilen seit einigen Jahren ein Begriff. Da lernte ich die Evolutionsbiologin und Steinzeitexpertin Dr. Sabine Paul bei einem Vortrag kennen, in dem sie uns über die Vorteile dieser Ernährungsweise bei Stress aufklärte.

In meiner eigenen täglichen Ernährung spürte ich, dass das Weglassen bestimmter Lebensmittel wie Brot oder Milchprodukte mir mehr Kraft, Energie und ein Wohlgefühl schenkte. In der Paläo Ernährung fand ich eine für mich schlüssige Erklärung dafür: Wir sind immer noch Jäger und Sammler und evolutionsbiologisch in der Steinzeit verhaftet: Gehirn, Stoffwechsel und Verdauung funktionieren immer noch wie vor Jahrmillionen. Das erschloss sich mir natürlich vor dem Hintergrund sofort, dass auch unsere Stressreaktion gleich geblieben ist. In Stresssituationen reagieren Körper und Geist immer noch mit den gleichen Symptomen.

Laut der Paläo Theorie leistet unsere Ernährungsweise einen entscheidenden Beitrag zur Entstehung von Zivilisationskrankheiten der modernen Leistungsgesellschaft (inkl. Burnout). Hierzu gehört u. a. der Verzehr von industriell verarbeiteten und zuckerhaltigen Lebensmitteln sowie Getreide- und Milchprodukten, die erst vor ca. 12.000-10.000 Jahren mit dem Ackerbau Einzug hielten.

Jetzt wollte ich’s wissen. Also testete ich unter Sabines Anleitung konsequent die Regeln der Steinzeiternährung. 35 Tage der Ernährungsumstellung boten mir wunderbare äußere Umstände: Ich hatte gleichzeitig einige neue Projekte und viel konzeptionelle Aufgaben auf dem Tisch – ideale Bedingungen also, um auch Auswirkungen (neben täglicher Meditationen) auf mein Stresserleben zu testen.

Die Effekte fand ich erstaunlich und kann sie wie folgt zusammenfassen:

  • Mehr körperliche und mentale Leichtigkeit
  • Erheblich verbesserte Konzentrationsfähigkeit und Klarheit im Denken
  • Mehr Ausdauervermögen und Produktivität an Tagen, an denen sich 12 Stunden Arbeit nicht vermeiden ließen
  • Bessere Verdauung, kein Völlegefühl mehr
  • Keine Heißhungerattacken, im Gegenteil, ich fühle mich mit weniger Nahrung viel vitaler
  • Tieferer Schlaf und weniger Schlafbedürfnis
  • Bessere Fähigkeit, mich auf meine Aufgaben zu fokussieren, ohne mich ablenken zu lassen
  • Und – und das ist wunderbar im Sinne der Achtsamkeit – durch die Fokussierung ein besseres Leben im Hier und Jetzt, weniger Problemorientierung und mehr Lösungsorientierung
  • Außerdem: Spaß am Kochen und Ausprobieren von neuen Rezepten und
  • genussvolleres und achtsameres Essen und Umgang mit dem, was ich esse

Für mich steht fest: dabei bleibe ich! Und da Sabine und ich uns so einig sind, ähnliche Werte und Ansichten vertreten, werden wir ab Herbst 2015 zum Thema Stressbewältigung ein gemeinsames Online Angebot für Sie bereit halten!

Wer mehr zum Thema Paläo Ernährung erfahren möchte, empfehle ich die Teilnahme am nächsten Starter-Kurs von Dr. Sabine Paul, in dem jede Menge profundes Wissen vermittelt wird (ich habe es jeden Tag verschlungen) und der Umstieg Schritt für Schritt und – und das passt auch gut zu meiner eigenen Philosophie – vollkommen undogmatisch und achtsam leicht gemacht wird.

Mehr Informationen finden Sie auf http://palaeo-power.de/palaeopower-starterkurs/, über Sabine und ihre Bücher zum Thema unter http://palaeo-power.de/angebote-interaktiv-2/buecher-wissen/palaeopower-buecher/.